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"Digitaler Apothekergarten" offiziell eröffnet


Studierende der Pharmazie, Biologie und Medizin der Heinrich-Heine-Universität können seit Juni 2010 den "Digitalen Apothekergarten" nutzen. Mit Hilfe eines internetfähigen Handys kann über einen so genannten QR-Code direkt von der Pflanze im Beet aus auf die Fachinformationen einer dafür angelegten Datenbank zugegriffen werden. Der Botanische Garten Düsseldorf ist deutschlandweit der erste, der diese Möglichkeit bietet.
 

Die Pflanzen sind mit den neuen QR- Codes versehen. Die Funktionsweise ist einfach: Die Codes werden auf die Beschriftungsschilder der Pflanzen geklebt. Von hier aus können sie mit dem Handy abfotografiert werden. Eine Software, die die Codes lesen kann und den Nutzer dann automatisch auf die entsprechende Seite der Datenbank leitet, lässt sich kostenlos aus dem Internet herunterladen.

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In der rechten unteren Ecke ist am Beschriftungsschild der Code aufgeklebt.
 
"Die Studierenden sind so nicht mehr auf geführte Exkursionen angewiesen, auf denen es erfahrungsgemäß immer recht eng ist. Stattdessen können sie allein ins Beet gehen und eigenständig auf die benötigten Informationen zugreifen", erklärt Prof. Dr. Margarete Baier die Intention des Projekts. Lernen am lebenden Objekt wird so leichter möglich. Die Pflanze mit allen Sinnen erfahren und gleichzeitig auf alle Informationen über Inhaltsstoffe, Anwendungsgebiete oder botanische Hintergründe zugreifen, das wird durch den "Digitalen Apothekergarten" ermöglicht. 
 

Beteiligt an dem Pilotprojekt waren die Fächer Pharmazie und Biologie der Heinrich-Heine-Universität sowie, in Kooperation, die Bereiche Medientechnik, Kommunikationsdesign und Informationstechnik der Fachhochschule Düsseldorf. Auf diese Weise konnte der "Digitale Apothekergarten" kostengünstig realisiert werden.

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Fotos: Sandra Grutza
 
Finanziert wurde er durch den Lehrförderfonds der Heinrich-Heine-Universität, da er direkt den Studierenden zugute kommen soll. "Einen Code-Aufkleber zu generieren und anzubringen, kostet uns zwei Euro, daher ist es kein Problem, den Ansatz auf andere Beete des Botanischen Gartens auszuweiten", sagt Baier. "Auch in die Skripte für die Vorlesungen können die Codes problemlos eingebunden werden." Der Ausbau der Einsatzmöglichkeiten von QR-Codes in der Lehre bietet vielerlei Möglichkeiten. Der Anfang ist mit dem "Digitalen Apothekergarten" gemacht.      http://digitalerapothekergarten.uni-duesseldorf.de



David Rönsberg, 14.12.2011 PharmBio Hompage

    Samstag, 25. 05. 2013


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Letzte Änderung: 14.12.2011, 11:23
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